Überblick Oralchirurgie

Dr. Katrin Kremer (geb. Katrin Kirsch) ist Fachzahnärztin für Oralchirurgie und verfügt über das hochspezialisierte Know-how und die Erfahrung, die für erfolgreiche oralchirurgische und implantologische Eingriffe unabdingbar sind. Darüber hinaus hält sie enge Verbindung zu ihrer Alma Mater, der Uni-Klinik Freiburg, und ist Teil eines professionellen Netzwerks von Fachärzten der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Oralchirurgen. So ist eine Behandlung nach den neuesten und effektivsten Methoden und im Verbund mit den Besten ihres Fachs gesichert.

Unseren Patienten bieten wir die gesamte Bandbreite der oralen Chirurgie an. Hierzu gehören:

Wurzelspitzenresektion mit retrograder Füllung

Ihre natürlichen Zähne zu erhalten, ist immer unser oberstes Ziel. Manchmal ist es jedoch notwendig eine sogenannte Wurzelspitzenresektion (WSR) durchzuführen. Wir wenden dieses Standardoperationsverfahren an, wenn eine zuvor durchgeführte herkömmliche Wurzelkanalbehandlung die Entzündung nicht beheben konnte. Ein weiterer Grund kann verändertes Gewebe sein, das man entnimmt und dann weiter untersucht.

Eine WSR führen wir nur unter der Voraussetzung durch, dass der betroffene Zahn nach der Resektion erhalten werden kann. Die WSR wird immer in drei aufeinanderfolgenden Behandlungsschritten durchgeführt: Abtragen der Wurzelspitze, Entfernung von entzündlichem Gewebe und ein bakteriendichter Abschluss des Wurzelkanals, um Infektionen zu verhindern.

Implantatinsertion oder Implantateinbringung

Zahnersatz auf Implantaten ist die anspruchsvollste aber auch komfortabelste aller Zahnersatzlösungen, vor allem im Vergleich mit einer herkömmlichen Brücke. Als Implantat bezeichnet man eine künstliche ‚Wurzel‘ beispielsweise aus Titan, die als Zahnwurzel fest im Kiefer eingebracht wird und auf der der Zahnersatz verankert wird.

Ein Implantat fühlt sich optimaler Weise nicht nur wie ein eigener Zahn an, sondern entspricht auch in seiner Funktion und Ästhetik Ihren natürlichen Zähnen. Zudem müssen die Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden, was bei einer Brückenversorgung der Fall wäre. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil von Implantaten ist, dass sie durch die feste Verankerung im Kiefer Schutz vor Kieferknochenschwund bieten.

Kieferknochenaufbau für Implantate

Ein Knochenaufbau kann notwendig werden, wenn nicht mehr ausreichend Knochen vorhanden ist, um Zahnimplantate sicher im Kiefer zu verankern. Zu den bekanntesten Verfahren des Knochenwiederaufbaus zählen die Knochenaugmentation und der Sinuslift.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung von Implantationen im Ober- und Unterkiefer ist, dass die Implantate vollständig von Knochen umschlossen werden. Um möglichst viel Knochenvolumen wiederherzustellen, gibt es heutzutage verschiedene Methoden, aus denen wir je nach Art und Schwere des Knochendefizits einen individuell auf Ihre Bedürfnisse angepassten Operationsansatz auswählen können.
Moderne Operationstechniken wie die Piezochirurgie sowie die Möglichkeit den Eingriff unter Vollnarkose oder Sedierung vorzunehmen, machen diese Behandlung heute deutlich angenehmer und schmerzfreier.

Weichgewebsaugmentation

Während Knochenaugmentation den Aufbau von Knochensubstanz beschreibt, versteht man unter Weichgewebsaugmentation den Aufbau von Weichgewebe. Beide können notwendige Maßnahmen während einer implantatprothetischen Versorgung sein. Es gibt mittlerweile eine Anzahl verschiedener Techniken, die es uns ermöglichen, Ihnen eine individuelle Behandlung anzubieten.

Parodontalchirurgische Maßnahmen

Parodontalchirurgische Maßnahmen sind regenerative Maßnahmen, die bei weiter vorangeschrittenen Zahnfleischentzündungen zum Einsatz kommen. Sie umfassen mehrere Einzelmaßnahmen, u.a. Knochenaufbauverfahren, Wurzelglättungen, oder Zahnfleischkorrekturen, die verloren gegangene parodontale Strukturen wiederherstellen können. Der Behandlungserfolg hängt auch maßgeblich von den verwendeten regenerativen Materialien (Membranen, Knochenaufbaumaterialien) ab, die bei den verschiedenen Einzelmaßnahmen zum Einsatz kommen.
Wir können hierbei auf eine Vielzahl von hochwertigen Materialien zurückgreifen, die zusammen mit einer individuell auf Sie zugeschnittenen chirurgischen Behandlungsmethode ihre Zahnfleisch-Strukturen wiederherstellen.

Entfernen von Zysten und anderen Schleimhauterkrankungen

Es kann vorkommen, dass sich im Unter- oder Oberkiefer eine Zyste bildet. Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Gewebehohlraum, der durch ein Häutchen umschlossen ist und aus mehreren Kammern bestehen kann.
Bei kleineren Maßen wird die Zyste vollständig operativ entfernt. Bei größeren Zysten wird diese erst geöffnet, wodurch ihr Volumen sich verkleinert und sie anschließend gefahrlos entfernt werden kann.